Schriftbehaftete stereolithografisch gefertigte Bauteile/Produkte sollten mit der Schrift nach unten in dem Korb des Ultraschallbades positioniert werden (spült alle Harzreste heraus und vereinfacht das postprocessing deutlich)
-curing: 60 ° C/30 min

Bitte noch Details zu den Schriftgrößen, Schriftarten, Schrifttiefen und der verwendeten Konstruktionssoftware ergänzen. Erwähnen Sie bitte auch das beobachtete Warping des Resin White im form 3-device! Gehen Sie auch auf die Qualitätsunterschiede in Abhängigkeit von dem verwendeten additiven Fertigungsverfahren (FDM, Stereolithographie) ein.
Ich bin auf die Kurzdokumentation gespannt.
Die Schlüsselanhänger wurden mittels Inventor konstruiert. Dabei wurden normale Schriftarten, welche auch im Word vorhanden sind, genutzt. Besonders gut eignen sich breite Schriftarten. Filigrane Schriftarten sind im Post Processing besonders schwer zu bearbeiten. Die Schrifttiefe beträgt zwischen 2 und 5 mm.
In den Form 2 Druckern, mit dem schwarzen und grauen Harz, haben sich die Formen verzogen (leicht gekrümmt), außerdem waren die Stützstrukturen (nach dem Post Processing) deutlich zu sehen. Während im Form 3 in Kombination mit dem weißen Harz keine Krümmungen und nur sehr geringe Rückstände der Stützstrukturen übrig geblieben sind.
Die selben Dateien wurden auch mit dem FDM Verfahren gedruckt. Dieses wies jedoch mehr Probleme auf. Eines davon ist die unterschiedliche Temperatur auf der Druckplatte gewesen. Einhergehend mit einer ungünstigen Anordnung der Objekte auf der Druckplattform haben sich Fäden gebildet und die Drucke mussten abgebrochen werden.