Additive Herstellung einer Stützstruktur für einen Mund-Nasen-Schutz per Stereolithographie

Vorgehen: Konstruktion in AutoCAD 2021 nach Freihand-Konzeptskizzen und Maßen eines Referenz-MNS.

Verwendetes Kunstharz/ Einstellungen:

White Resin V4

Schichtdicke: 0,05 mm

Formlabs Form 2

Stützendichte: 0,7

Berührungspunktgröße: 0,4 mm

 

Der Druck lief problemlos ab; beim Entfernen der ungehärteten Werkstücke (linke und rechte Hälfte) von der Plattform brach ein Teil der Stützstrukturen ab. Dies war allerdings unproblematisch, da das Teil die 50 Minuten bei 60°C im Postprocessing dennoch stand und die Stützen sowieso entfernt werden müssen.

Nach ein paar Tagen Benutzung brach eine Strebe beim Befestigen einer Maske, da der Befestigungsclip etwas zu massiv ausgelegt ist, und somit zu steif. Dies wird bei etwaiger erneuter Fertigung korrigiert.

 

Nachtrag:

Das CAD-Modell wurde überarbeitet und die Schwachstelle an dem Clip verstärkt. Zudem habe ich den Clip ersetzt durch eine Aufnahme für einen aus Aluminiumdraht gebogenen.

Demzufolge handelt es sich nun um mehr Arbeit im Post-Processing.
 
Von den weiteren verwendeten Materialien eignen sich alle für die Anwendung, außer das graue flexible.

Der Versuch per FDM (Fused Deposition Modeling) ist leider nicht nutzbar, da er zu ungenau ist.

Zum Post-Processing lässt sich noch sagen, dass es wesentlich weniger Arbeitsaufwand bedeutet, wenn die Werkstücke hochkant gefertigt werden und somit möglichst wenig Kontakt zu Stützstrukturen haben (so wie bei dem ersten Versuch mit dem White V4).
Die flach gefertigten Teile müssen auf der Seite, an welcher die Stützstrukturen anliegen, komplett geschliffen werden.

Abschließend sei erwähnt, dass eine möglichst geringe Schichtdicke die angenehmsten Ergebnisse liefert.

 

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