Untersuchung eines Rucksack-Klemmstücks als Ersatzteil

**Datum:** 28. Januar 2024

von Jonas Gruner (IP22)

**Einführung:**

Am 28. Januar 2024 wurde ein Rucksack-Klemmstück als Ersatzteil für ein defektes Original hergestellt. Das Klemmstück wurde von mir mithilfe von Inventor konstruiert und als STL-Datei exportiert. Die Fertigung erfolgte durch Herrn Förster unter Verwendung einer Ultimaker-Maschine im FDM-Verfahren mit dem Werkstoff CPE-Copolyester in Weiß.

**Methoden:**

Das Rucksack-Klemmstück wurde mit einer Schichtdicke von 0,1 mm und einem Infill von 30 % hergestellt. Zusätzlich wurde eine wasserlösliche Stützstruktur verwendet. Die Fertigungsdauer betrug etwa 8 Stunden. Herr Förster traf die Entscheidungen zur Materialauswahl und Schichdicke.

**Ergebnisse:**

Beim Einbau des hergestellten Bauteils mussten lediglich die Bohrlöcher neu abgebohrt werden. Das Klemmstück überzeugte durch seine gute Steifigkeit und Stabilität, insbesondere bei erhöhter Belastung.

**Diskussion:**

Die Materialauswahl von CPE-Copolyester und die Schichtdicke von 0,1 mm erwiesen sich als geeignet für die geforderten Anforderungen des Rucksack-Klemmstücks. Die Verwendung einer wasserlöslichen Stützstruktur erleichterte die Nachbearbeitung des Bauteils erheblich.

**Schlussfolgerung:**

Das hergestellte Rucksack-Klemmstück erwies sich als erfolgreicher Ersatz für das defekte Original. Die getroffenen Entscheidungen bezüglich Materialauswahl und Fertigungsparameter führten zu einem zufriedenstellenden Ergebnis.

One Comment

  1. nickel@ba-glauchau.de

    Eine schönes Projekt im Bereich des Rapid Repair. Hoffentlich funktioniert es auch weiterhin gut.

    Ein Hinweis. Das Verfahren – von Ihnen FDM genannt – sollten wir immer als FFF-Verfahren (Fused Filament Fabrication) bezeichnen. FDM ist ein geschützter Name für die Stratasys-Geräte.

    Besonders gut gefällt mir Ihre Berichtsgliederung, die der einer wissenschaftlichen Ingenieursarbeit entspricht.

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