Additive Fertigung eines Ersatzteils für einen Notenständer im SLA Verfahren

Ziel:             Herstellung eines Ersatzteils für einen Notenständer

Ein ursprünglich aus Aluminium bestehendes Teil soll jetzt aus Kunststoff hergestellt werden à Test der Eignung

Vorgehen:   Konstruktion in Solid Works anhand der Bruchteile des originalen Teils bei gleichzeitiger Anpassung bestimmter Merkmale wie z B.                                   Wandstärken, etc. an die Merkmale eines Kunststoffes gegenüber von Aluminium

      

Verwendete Kunstharze/ Einstellungen:

Tough resin V5:    – Schichtdicke: 0,05 mm

                              – Formlabs Form 3

                              – Verwendung von Minirafts

– allgemeine Reduktion der Berührungspunktgröße (0,7), Stützendichte (0,8) und Höhe über Raft (2,5mm)                  à Materialeinsparung

à Minimierung der Verschwendung

Durable resin V2: – Schichtdicke: 0,05 mm

                                        – Formlabs Form 2

                                        – Verwendung von Minirafts

                                        – Höhe über Raft: 2,5mm

                                        – Stützendichte: 1,10

                                        – Berührungspunktgröße: 1,25mm

Im ersten Versuch gab es einen Misserfolg. Vermutlich waren die reduzierte Berührungspunktgröße und Stützendichte nicht ausreichend. Die Hälfte des Teils riss während des Druckes von den Stützen ab. Die Minirafts jedoch waren ausreichend. Dieser Fehler entstand nur beim Durable resin und kann durch die Materialeigenschaften oder die schon fast verschlissene Kunstharzwanne verursacht worden sein. Im zweiten -oben beschriebenen- Versuch wurden die Stützen sowie die Position des Teils auf der Bauplattformangepasst. Dabei wurde eine weniger verschlissenen Stelle der Kunstharzwanne genutzt.

 

Ergebnis:                       – die Ergebnisse sind sehr gut

                                        – die Oberfläche sowie die Dimensionen stimmen

                                        – keine weiteren Druckfehler bis auf die oben  beschriebenen

                                        – der Funktions- und Haltbarkeitstest steht noch aus

 

Postprocessing:              – kein Nachhärten im Härtegerät von Formlabs

– die Teile wurden ca. 2 Stunden in der Sonne nachgehärtet

 

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